Die ersten Tage in Auckland
Die ersten Tage in Auckland hatten wir uns, ehrlich gesagt, etwas schöner vorgestellt. Aber der Reihe nach…
Nachdem wir gelandet sind und unsere Wohnung bezogen haben, wollten wir erstmal duschen und ein kleines Nickerchen machen – das hat dann ganze 6 Stunden gedauert. Geplant waren 2, um dem Jetlag ein Schnippchen zu schlagen. Gott sei Dank haben die Supermärkte hier meist bis 22 oder 23 Uhr offen (der Supermarkt unseres Vertrauens rund um die Uhr) und so konnten wir uns wenigstens noch etwas zu essen kaufen. Um halb eins gings dann wieder ins Bett.
Noah war natürlich um halb 6/6 schon wieder der Meinung aufstehen zu müssen und dieses Spiel haben wir fast eine Woche gespielt. 4 Uhr aufstehen, 4:30 Uhr aufstehen, 5 Uhr aufstehen, usw. Dafür war er am späten Vormittag im Koma und hat fast 4 Stunden geschlafen. Einmal hat er beim Spazieren sogar im Sitzen eingeschlafen (sh. Foto). Aufgefallen ist es Christian nur, weil ihn die entgegenkommenden Leute angelacht haben und er sich gedacht hat: WTF, das kann nicht sein!
Neben der Zeitumstellung hatten wir auch mit der Kälte zu kämpfen. Wir waren auf frühsommerliche Temperaturen eingestellt und dann hat es fast ständig geregnet und war bewölkt und stürmisch. Na prost! Außerdem zieht es in der Wohnung wie in einem Vogelhaus und es gibt keine Heizung – dachten wir zuerst. In unserem Abstellraum fanden wir aber Gott sei Dank einen Radiator, den wir abwechselnd in den Räumen eingeschaltet haben. Sobald er aus war, wars wieder kalt. Wir haben fast komplett angezogen geschlafen. Nach ein paar Tagen hatten wir aber die Top-Idee, die Klimaanlage als Heizung zu nutzen. So konnten wir wenigstens das Wohnzimmer auf eine angenehme Temperatur bringen.
Zwischen Schlafen und Heizen haben wir noch ein paar Sachen eingekauft, um uns in der Wohnung etwas heimisch zu fühlen. Dank der Vorarbeit unserer Vermieter war das aber nicht sonderlich viel.


